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Hund und Berufstätigkeit

Mal ganz ehrlich: Wozu braucht ein vollzeit berufstätiges Paar, das täglich 10 Stunden und länger außer Haus ist, einen Hund? Oder anders herum: Was hat ein Hund von solchen Menschen?

Nicht viel, also vermitteln Tierschutzorganisationen Hunde nicht an Vollzeit-Berufstätige. Das ist die Regel, von der es Ausnahmen gibt. Vielleicht besteht die Möglichkeit, den Hund mit zur Arbeit zu nehmen und in der Mittagspause zusammen spazieren zu gehen.

Oder sie suchen eine kompetente Tagesbetreuung für den Hund, wo vielleicht noch andere Hunde leben. Diese Lösung ist zeit- und kostenintensiv, es kann auch vorkommen, dass die Pflegestelle ausfällt. Sie werden ein großes Organisationstalent brauchen, wenn Sie Hund und Beruf unter einen Hut bringen müssen.

Kinder, die ja nur halbtags unterwegs sind, sind nicht geeignet, um nachmittags die Verantwortung für den Hund zu übernehmen. (Lesen Sie bitte auch Hunde und Kinder)

Teilzeit-Beschäftigungen sind dagegen oft problemlos mit Hundehaltung zu vereinbaren. Hunde verschlafen einen großen Teil der Zeit und können meistens nach einer Eingewöhnungsphase einige Stunden allein bleiben.

Wichtiger als Daueranwesenheit sich verlässliche und klare Strukturen, an die sich der Hund sehr schnell gewöhnt.

 

 
Hunde und Kinder
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