 |
Laborbeagletreffen
2006 in Weslarn |
Über
Laborbeagle
Laborbeagle
unterscheiden sich vom "normalen" Beagle
in erster Linie im Hinblick auf ihre Haltung und die
damit verbundenen Erfahrungen.
Die rassetypischen Besonderheiten
finden sich auch bei den Labortieren. Auch sie sind
Jagdhunde, wobei der Jagdtrieb unterscheidlich stark
ausgeprägt ist.
Laborbeagle,
die in Familien vermittelt werden, haben den ersten
Teil ihres Lebens in sehr reizarmer Umgebung verbracht
und viele Dinge nicht kennen gelernt, die ein Hund
kennen muss, um problemlos in einer Familie zu leben.
Zum Lernen ist es zum Glück
nie zu spät und Erfahrungen zeigen, dass auch
ältere Hunde sehr wohl in der Lage sind, sich
nach kurzer Zeit zu ganz normalen Hunden zu entwickeln.
Dabei werden sie von uns Menschen
begleitet. Wir helfen ihnen, ihre Schreckhaftigkeit
zu überwinden und führen sie behutsam in
ihr neues Leben.
Wie lange das im Einzelfall
dauert, kann nicht vorhergesagt werden.
Ein bereits vorhandener souveräner
Hund kann eine große Unterstützung sein.
Im Labor leben die Hunde in
gleichgeschlechtlichen Rudeln. Das führt dazu,
dass sie in der Regel mit Artgenossen sehr gut auskommen,
auch mit Katzen und Kleintieren gibt es selten Probleme.
Oft hört man, Laborbeagle
seien wie Welpen. Es gibt aus der Menschenperspektive
zwar einige Parallelen (beide sind nicht stubenrein,
können nicht an der Leine gehen, u.s.w.), dennoch
wird diese Beurteilung erwachsenen Hunden nicht gerecht.
Stellen Sie sich vor, Sie hätten Ihre Jugend
in einem Heim verbracht, das Sie nicht verlassen durften.
Irgendwann sind Sie 18 und können raus. Sie müssen
nun einiges lernen, möchten dabei aber sicher
nicht behandelt werden wie ein Kindergartenkind!
Anforderungen an zukünftige
Halter