Meine erste Fahrt zum Labor
von Roland Paulat
Am
03.08.2007 sollte unser Verein 3 Beagle aus dem Labor
übernehmen: zwei Hündinnen, beide fünf
Jahre alt und einen siebenjährigen Rüden.
Ein Vorstandsmitglied unseres Vereins fragte mich,
ob ich Zeit hätte, einen der Hunde im Labor zu
übernehmen und zu seiner neuen Familien zu bringen.
Nach einigen organisatorischen Absprachen an den Vortagen
machte ich mich am 03.08.2007 um 07:15 Uhr auf dem
Weg zum Labor.
Um 13:00 Uhr erreichte ich zeitgleich mit Nika den
Bestimmungsort.. Eine freundliche Mitarbeiterin des
Labors nahm uns in Empfang. Zuerst erklärte Sie
uns die Unterlagen zu den einzelnen Hunden und die
Impfpässe, anschließend unterschrieben
wir dann die Abgabeverträge.
Nun warteten
wir beide gespannt auf den großen Augenblick,
die Hunde in Empfang nehmen zu dürfen. Zuerst
kam die Mitarbeiterin mit den beiden freundlichen
Hündinnen Verena und Nadine zu uns zurück.
Ich hatte mich im Vorfeld bei der neuen Familie erkundigt,
wie der Hund in Zukunft heißen soll und sprach
Verena fortan mit "Maja" an.. Nika nahm
sich die Nadine, die jetzt "Emma" heißen
sollte.
Da die
Hunde Halsband und Geschirr bereits kannten, war das
"Anziehen" kein Problem.
Dann verstauten wir unsere wertvolle Fracht in die
mitgebrachten Hundeboxen, was auch wieder relativ
gut vonstatten ging, denn die Hunde spielten wohl
erzogen gut mit. Jetzt fehlte noch einer und man brachte
uns den hübschen bicolor Beaglerüden Markus,
der nach dem Wunsch des neuen Halters auch weiterhin
Markus heißen sollte. Nika nahm sich seiner
an. Nun wurde es Zeit, sich zu verabschieden, die
Labormitarbeiterin verabschiedete jeden Hund persönlich.
Nika fuhr
mit Emma und Markus weiter in den Westen und ich fuhr
mit Maja in den Osten unserer Republik.
Maja verhielt sich während der Fahrt recht ruhig.
So weit ich mit einem Auge im Rück-spiegel
beobachten konnte, schlief sie auch mal kurzzeitig
ein.
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Gegen 16:45
Uhr erreichte ich die Familie, wo Majas neues Zuhause
sein sollte. Ich trug gemeinsam mit dem Vater der
Familie (drei Kinder) die Hundebox ins Haus. Der erste
Kontakt mit den neuen Menschen verlief besser als
ich erwartet hatte. Maja schnüffelte sofort überall
herum, und sie durfte auch gleich in den großen,
schön angelegten Garten. Es
passte alles hervorragend. Sie lief auf Ihre neuen
Familienmitglieder zu, ließ sich streicheln
nahm vorsichtig ein Lekerlie aus der Hand und ließ
es sich schmecken. Die neue Familie und ich waren
sehr positiv überrascht, wie Maja Ihr neues Reich
in Besitz nahm. Nachdem ich die Formalitäten
erledigt hatte, machte ich mich auf dem Heimweg nach
Wolgast, wo ich gegen 21:30 Uhr wohl behalten ankam.
Wie vereinbart meldete ich mich am Sonnabend nochmals
bei der Familie und erfuhr, dass alles gut läuft.
Auch die Kinder kamen prima mit Maja klar.
Leider
war die Idylle von kurzer Dauer. Eins der Kinder und
die Mutter hatten eine heftige Allergie bekommen und
so musste sich die Familie schweren Herzens von Maja
trennen.
Maja ist
inzwischen nach Aurich umgezogen. Sie teilt ihr Zuhause
mit mehreren Hunden, darunter auch ein weiterer Beagle
und hat sich bereits gut eingelebt.