Bevor der Hund einzieht......
Sie haben
sich dafür entschieden, einem Laborbeagle ein
neues Zuhause zu geben. Jetzt heißt es warten.
Und diese Zeit können Sie nutzen, um Vorbereitungen
für den Einzug zu treffen. Folgende Punkte sollen
Ihnen dabei helfen:
Geistige Nahrung
 |
| Gut informiert das Abenteuer
beginnen |
Nutzen
Sie die ruhige Zeit, die Sie noch haben, um sich Informationen
zu beschaffen. Dies können Bücher über
Hundeverhalten oder –erziehung sein. Oder sie
suchen sich in aller Ruhe eine Hundeschule oder einen
Hundetrainer Ihres Vertrauens in der Nähe. Gespräche
mit anderen Hundehaltern kön-nen hier wertvolle
Hinweise geben. Auch das Internet bietet eine Vielzahl
von Treffpunkten für Hundehalter im Allgemeinen
und Beagle-haltern im Besonderen.
Tipp: Sortieren
Sie alle Hundebücher aus, in denen ein Ruck an
der Leine als probates Mittel empfohlen wird, um das
Ziehen an der Leine zu unterbinden. Dies zeigt, dass
der Autor noch alte und überholte Meinungen vertritt.
Es gibt mittlerweile viel elegantere Methoden der
Erziehung.
In unserer Service-Rubrik finden
Sie auch Buchtipps.
Außerdem
gibt es auch eine Reihe von Zeitschriften, die sich
mit Themen rund um den Hund beschäftigen.
Standards festlegen
 |
| Darf sie das? |
Machen Sie sich schon im Vorfeld
Gedanken darüber, was Ihr Hund darf und was nicht.
Denn leicht lässt man am Anfang Verhalten durchgehen,
dass im Laufe der Zeit zu Problemen führen kann
oder welches man eigentlich nicht haben möchte.
Freut man sich in den ersten Tagen noch, wenn ein
schüchterner Hund gerne Essen vom Tisch nimmt,
so möchte man in den nächsten Wochen eher
in Ruhe essen. Also: Gleich bei Einzug überlegen,
was erlaubt ist und was nicht. Unerwünschtes
Verhalten sollte gleich unterbunden werden. Dies ist
einfacher, als ein einmal gewährtes Recht zurückzunehmen.
Denken Sie auch daran, dass
nicht nur der Hund, sondern auch die gesamte Familie
hat sich an diese Regeln zu halten. Beagle sind besonders
geschickt darin, unsere Schwachstellen zu erkennen
und auszunutzen.
Der offizielle Teil
Wichtig ist auch die Anmeldung
zur Hundesteuer. Bitte erkundigen Sie sich auch bei
Ihrer Gemeinde, welche weiteren Bedingungen Sie zu
erfüllen haben. In einigen Teilen der Bundesrepublik,
so in Hamburg, müssen die Hunde zur Steueranmeldung
zusätzlich gechipt, versichert und in einem Zentralregister
eingetragen werden. Denken Sie bitte auch an den Abschluss
einer Hundehalterhaftpflichtversicherung. Es geht
nicht darum, dass der Hund jemanden beißt. Viel
größer ist die Gefahr, dass er beim einen
Unfall mit einem Radfahrer oder Auto verursacht. Und
diese Schäden können sehr schnell ins Geld
gehen!